10 Gründe, warum ich Microsoft Teams liebe


MicrosoftTeams, das neueste tool in Office 365, kann man aus ganz unterschiedlichen Gründen gut oder weniger gut finden. Meine Sicht auf Teams ist allerdings weniger ein featurefucking, sondern vielmehr eine ganzheitliche Sicht. Ich möchte beleuchten, was über die technische Nutzung hinaus passiert und welche Vorteile ich sehe:

1. Teams entwickelt sich in unglaublicher Geschwindigkeit, ständig werden neue Features angekündigt und kurz darauf gelaunched, die Uservoice Community ist stark engagiert. MS Teams ist damit ein positives Role Model für Change. Unsere Welt hat sich noch nie so schnell gedreht (und wird sich auch nie wieder so langsam ändern) wie jetzt. Der self-service Ansatz macht Nutzer zu autarken Akteuren im Team. Sie können so an Entwicklung teilhaben und Wandel aktiv erleben und werden so zu echten Gestaltern. #embracechange ist damit nicht nur ein überstrapaziertes Schlagwort, sondern die Beschreibung einer Bewegung für Bestärkung und Zuversicht!

2. Sinn von Teams ist es, die Teamarbeit zu vereinfachen, indem die großen Herausforderungen gelöst werden:

– alle auf dem Laufenden halten
– die wesentlichen Inhalte leicht zugänglich machen
– ein Gleichgewicht von deep work und shallow work herstellen

Durch die Transparenz im persistenten Teamchat, die Dokumentenablage in SharePoint, das übersichtliche Taskmanagement in Planner und bald sogar durch die Möglichkeit, Calls durchsuchbar aufzunehmen, wird Wissen im Team nachhaltig gesichert.

Die alte Arbeitsweise über E-Mail hat leider dazu beigetragen, dass häufig Stakeholder nicht oder nicht vollständig informiert waren und Aufgaben öfters nicht, verspätet oder mehrfach erledigt wurden. Wissen musste zeitaufwändig immer wieder neu erworben werden.

Teams unterstützt zwar den ad-hoc workstyle, allerdings können Nutzer neben intensiven Kollaborations- und Kommunikationsphasen auch vertiefter arbeiten (Status beschäftigt/nicht stören, muten von Chats).

3. Teams lässt mich durch die verschiedenen Kanäle (welche die jeweiligen Ordner auf der TeamSite in SharePoint repräsentieren) stets im richtigen Kontext arbeiten. Informationen und Aufgaben sind so by default Vorgängen zugeordnet, was nicht nur die Wiederauffindbarkeit stark erhöht, sondern mich auch darin unterstützt, länger gedanklich auf einem Thema zu bleiben.

4. Teams ist kein abgeschlossenes System, sondern lässt mich über Connectoren auch Informationen aus anderen Welten einsehen. Die Liste wird gefühlt jeden Monat länger. Damit ist Teams ein sehr flexibler Hub, mein schönes Frontend für den digitalen Arbeitsplatz.

5. Jedem Team liegt eine Office 365 Group zugrunde. Immer, wenn ein Team kreiert wird, wird im AD wird eine Group Identity erstellt, sodass alle im Team Zugriff auf die richtigen Inhalte haben. Dadurch vereinfacht sich natürlich die Aufgabenstellung für die IT-Abteilungen, die sich nun darauf konzentrieren können, den Anwendern auf Augenhöhe zur Seite zu stehen.

6. Das Herz von Teams ist der Teamchat, welcher – so zumindest die landläufige Meinung – am besten von der Generation Y und den Millenials angenommen wird. Meine Erfahrung dazu ist, dass Teams in Verbindung mit flow so flexibel ist, dass hier alle Generationen friedlich koexistieren können und dass auch die sogenannten Babyboomer Transparenz, direkten Kontakt und intuitive Bedienbarkeit mehr zu schätzen wissen als das Beharren auf einer DasHabenWirAberSchonImmerSoGemacht – Position.

7. Teams unterstützt durch seine Zugänglichkeit im Browser und in den apps auf mobilen Endgeräten sowie durch Gastzugänge für Externe alle Nutzer, tatsächlich effektiv zusammenzuarbeiten: white-collar worker, mobile worker, blue-collar worker, home office Worker, externe Berater. Teams ist also Verstärker des gemeinschaftlichen Gedankens, auch wenn Nutzer sich nicht täglich treffen.

8. Giphys, Sticker, Emojis und ein Chat, der keine förmliche Anrede braucht – und dennoch arbeitsbezogene Informationen beinhaltet: Das alles lässt auch die emotionale Seite der Kommunikation zu. Unsere Unterhaltungen werden reicher und menschlicher, die Informationsdichte wird größer und die nachhaltige Beteiligung am Austausch erhöht sich.

9. Teams unterstützt durch seine Architektur den Gedanken des Netzwerks und von agilem Arbeiten in crossfunktionalen Teams statt des hierarchischen Ansatzes von Abteilungs-Silos.

10. Die social media-Funktionen liken und kommentieren erleichtern es, selbst Ideen und Feedback zu liefern. Aktive Beteiligung ist der Schlüssel!

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